Oh Mann, die erste Garde der Information Architects scheint in der Krise zu sein und manche (Thoughts on the impending death of information architecture) sehen darin gleich das Aussterben der ganzen Zunft. Peter Merholz fühlt sich von den IAs auf IA Summits eher gelangweilt. Adam Greenfield will gar gar nicht mehr als IA gesehen werden, weil die IA Community in boxesandarrows alte Zöpfe als neue Ideen preist. Christina Wodtke, die jetzt Unternehmerin und keine IA mehr ist, hat sich auch schon aufgeregt, über die IA-Diskussionen auf den Listen, die sie abonniert hat. Naja, vielleicht kann man Information Architecture auch nur eine Weile betreiben, bevor’s einen zu Neuem treibt.
Den einzigen guten Punkt in der ganzen Diskussion um IA or not IA hat aber, wie ich finde, Thomas van der Val in seinem Kommentar: er verwendet IA nicht als Titel, sondern sieht es als Rolle, die man während seiner Projektarbeit einnehmen kann. Dieses Statement ist eigentlich auch eine gute Begründung, warum Konzepter nicht das gleiche wie Information Architects sind. Beim Verfolgen der ganzen Diskussion, denke ich, wir alle können ein bißchen mehr Creativity 2.E gebrauchen, die David Armano so erhellend im UX Magazine beschwört.